Agentur Almut Undisz - Startseite    
   
Kontakt Impressum Startseite
 
Künstler Programme
   
   
   

ErzählTheater - Cornelia HeyseErzählTheater - Cornelia Heyse

 

Geschichten
von Cornelia Heyse

Doppelt verdientes Glück

Zweifellos fühlt jeder in seinem Leben oder an seiner Person ein Bedürfnis zur Korrektur. Was aber passiert, wenn man plötzlich für seine Unzufriedenheiten entlohnt wird, einen Wunsch erfüllt bekommt, den man sich kaum zu erträumen gewagt hat, nur weil die Vorsehung (hier in Form einer Fee) glaubt, etwas gut machen zu müssen..
„...Das gehörte alles mir, war für mich bestimmt, mir gegeben, so, wie mir all meine Unfertigkeiten gegeben waren, für die ich mich ja schließlich auch nie bedanken musste.“
Erst durch ein überirdisches Geschenk sowie den Verlust, und die wundersame Errettung ihrer liebsten Menschen, wird sich die Icherzählerin ihres eigentlichen ursprünglichen Reichtums und Glücks bewusst.  

 

Müde oder Aufbruch im Schnee

Eine ermunternde Ehegeschichte

Das leicht ermüdete Eheleben von Sabine und Henk ist von großer gegenseitiger Rücksichtnahme geprägt. Diese geht sogar soweit, dass jeder für sich glaubt, seine Wünsche, Träume und Gedanken dem Partner nicht zumuten zu können. So erleben Sabine und Henk Entscheidendes, ohne sich darüber zu informieren, driften auseinander, ohne es gegenseitig erahnt zu haben.

 

Manchmal zwischendurch  bin ich traurig

„Das erste Mal als ich das Wort Ficken hörte, löste ich dadurch ein spektakuläres Ereignis an meiner Schule aus...“
 Eine durchaus heitere Begebenheit aus den Sechzigern, in der Sprachheilschule einer kleinen berühmten Stadt der DDR.

 

Teig

Wenn man alle unangenehmen Dinge in einer Teigrolle verbacken könnte, wähnte Sven sein Leben leichter. Antriebslos liegt er in seiner Mansarde und weiß nicht, wie er dem Mädchen, das er gerade beschlafen hat, beibringen soll nicht mehr wiederzukommen. Siiri aber wird sich selber abschaffen, nicht bewusst, denn ihr kleines Herz ist erfüllt von Liebe zu dem Studenten und ahnt nichts von dessen geschwundenem Interesse an ihr.

 

Angestrebter Austausch

Er erwartet sie, die Frau, von der er sich trennen will, da er frei für die Werbung um eine andere sein muss. Aber er schafft es nicht, die vorformulierte Beendigung des Verhältnisses auszusprechen. Da rettet ihn ihre Idee, seinen Balkon vom letzten Herbstlaub zu säubern und frühlingshaft zu bepflanzen...

(eine etwas skurrile Geschichte)

 

Eine kurze Kurzgeschichte über die Kürze der Zeit

er braucht Zeit, sie gibt sie ihm, am Ende ist sie für beide vorbei

 

Gestorben wird später

Ein belangloser Anruf von Simon löst bei der Angerufenen einen Ton aus, einen einzigen überirdischen Ton. Wissend, dass man mit einem einzigen Ton im Kopf nicht würde leben können, verläßt sie ihre Wohnung auf der Suche nach einem zweiten Ton.  Nach und nach, durch scheinbar ebenso belanglose Kleinigkeiten wie Simons Anruf, gesellen sich weitere Töne um dem ersten, bis sie mit fünf Tönen die Welt der Musik in sich hat, auf eine Plattform steigt, sich und ihre Töne dem All zu übergeben...

 

Und jetzt nach Rom

„Und jetzt nach Rom, hatte sie gesagt und ein wenig gelacht danach, so ein Ausatmen lang...“
Er wollte sie nur an die S-Bahn fahren, doch spätestens auf dem Parkplatz am Hermsdorfer Kreuz wird ihr bewußt, dass er sie wörtlich genommen hat. Ein ungleiches Paar, kein Liebespaar, obwohl sie sich seit einiger Zeit treffen und miteinander schlafen. Er verspricht sich in Rom einem Teil seiner Vergangenheit zu begegnen, sie erhofft sich endlich die Nähe, die er ihr bisher verweigerte. Nicht nur getrennt, sondern auch sehr anders werden beide die Stadt erleben und doch am Ende - zwar leicht lädiert – überraschend zusammenfinden.
 

 

„Mami weißt du was…!?“

Ein sehr persönlicher Text über den Verlust der Mutter
 „Wir weinen nur um das, was es auch Wert ist, betrauert zu werden…das ist für mich Trost, Trost der im Leben liegt, in der Schönheit unseres Lebens, in seinem Reichtum…“.
 Der Text entstand während der Erarbeitung von Joan Didions Schauspiel „Das Jahr magischen Denkens“, worin diese Autorin ihren Umgang mit dem Tod ihres Mannes und dem Sterben ihrer Tochter beschreibt.

 

<<< ErzählTheater - Die Programme
<<< Biografie