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Tobias Morgenstern

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Ein Virtuose verzaubert mit seinem Akkordeon

Tobias Morgenstern in Musikschule - tolles Programm begeistert Zuschauer

Keine Begrüßung. Keine einleitenden Worte. Nur ein starrer, ernster Blick in die Zuschauerreihen. Der Mann liebt die Improvisation. Im Hintergrund ein monotones Geräusch; gleich eines Meeresrauschens, das er mit dem Balg seines Akkordeons nachahmt. Schließlich spielt er den ersten Ton, dem sich bald darauf weitere anschließen. Nach und nach fügen sich die einzelnen Noten zu einem komplexen Klangmuster zusammen, das der Künstler mit aller Leidenschaft und Perfektion zum Besten gibt. Ein Meister auf dem Akkordeon - das ist Tobias Morgenstern.
Schon seit seinem sechsten Lebensjahr befasst sich der Solist und Komponist Morgenstern mit diesem Instrument. Als musikalischer Kopf von L`art de Passage sowie als Musiker und Arrangeur bei Gerhard Schöne, Reinhard Mey oder Keimzeit, schaffte er sich einen bedeutenden Namen in der deutschen Musikszene. Auch der Schauspielkunst ist Tobias Morgenstern nicht abgeneigt, wie sein "Theater am Rand" beweist. Jedoch richtet er sein Hauptaugenmerk immer wieder auf die Musik; speziell dem Akkordeon.
"Wenn ich spiele, so fängt es an, in mir zu pulsieren.", so der Künstler. Das er seine Stücke nicht nur spielt, sondern fühlt, bemerkten auch die Zuschauer, die am vergangenen Samstag in die Musikschule kamen, um sein Soloprogramm "Im Alleingang" zu erleben. Was ihnen in den neunzig Minuten geboten wurde, war postmoderne Musik von Piazzolla bis Glenn Miller. Durchsetzt mit klassischen Elementen a`la Schuhmann und bekannten Songs wie dem "Sonderzug nach Pankow" von Udo Lindenberg. Das breitgefächerte Repertoire bildete daher die Grundlage für einen kurzweiligen Nachmittag, bei dem auch so mancher Scherz des Solisten ein Lachen in den Publikumsreihen auslöste.
"Ich erfinde jeden Abend neu. Ich improvisiere und versuche.", erklärt Tobias Morgenstern die Gestaltung seines Programms. "Ich habe zwar das Thema, doch was ich daraus mache, weiß ich vorher noch nicht."
Ohne Zweifel hatte der Virtuose es geschafft, seine Hörer zu fesseln und sie "in die endlosen Weiten seines Akkordeons" mitzunehmen. Die Zuschauer waren begeistert, was auch der langanhaltende Applaus bewies. Es war ein toller Abend, der mit Sicherheit ein weitaus größeres Publikum verdient hätte.

Christian Salzborn