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Lesetheater Nicole Haase

Nicole Haase - Biografie

Nach dem Studium der Theaterwissenschaften an der Theaterhochschule Leipzig und dem Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin hatte Nicole Haase ihren ersten Bühnenauftritt noch als Studentin am Berliner Ensemble. Danach war sie für 13 Jahre festes Ensemblemitglied am Maxim Gorki Theater Berlin und stand dort in 27 Rollen auf der Bühne. Sie spielte Autoren wie Molière, Shakespeare, Gorki, Horvàth, Fassbinder. So zum Beispiel als Helena im "Sommernachtstraum" in der Regie von Thomas Langhoff, als Monachowa in "Die Barbaren" und als Baronin Sidonie von Grasenabb in "Die bitteren Tränen der Petra von Kant".

Seit 1995 freiberuflich, war sie noch für zwei Jahre Gast am Maxim Gorki Theater. Dann führte Peter Ustinovs Stück "Endspurt" Nicole Haase mit dem Schauspieler Charles Regier zusammen.
Sie spielten ganze 224 Tourneevorstellungen dieser so erfolgreichen Inszenierung. Weitere Theaterengagements brachten sie mehrmals nach Luxemburg, Frankfurt am Main, Augsburg, Hannover, Essen, Potsdam und ans Berliner Ensemble. In den letzten Jahren wurde Nicole Haase zunehmend solistisch besetzt, so mit Frauenmonologen von Dario Fo, Joyes Carol Oates oder dem Solo-Abend "Beim Aufräumen" des Argentiniers Goldenberg.

In der literarischen Reihe "Dichterwort - Sprache der Welt" Dresden tritt Nicole Haase seit 1987 jährlich auf. 1994/95 hatte sie an der Berliner Volksbühne am Luxemburg-Platz eine eigene Lesereihe über russische Dichterinnen in der Diktatur und die Russen im Berlin der 20er Jahre. 2002 gründete Nicole Haase dann, ihren literarischen Interessen und solistischen Ambitionen folgend, ihre Unternehmung "LeseTheater".

Nicole Haase unterrichtet als Gastdozentin an der Hochschule für Film- und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg.

Für das Fernsehen arbeitete Nicole Haase seit 1982 und war u.a. in "Polizeiruf 110", "Der Staaatsanwalt hat das Wort", "Barfuß ins Bett" oder "Töpelhans" zu sehen. In neuerer Zeit spielte sie z.B. in Serien wie "Hallo, Onkel Doc", "Auf alle Fälle Stefanie", "Der letzte Zeuge", "Landarzt" und im Fernsehfilm "Tanners letzte Chance" mit.

 

Pressestimmen

”Schauspielerin Nicole Haase aus Berlin fesselte die Zuhörer mit ihrer nuancenreichen, theatralischen Vorlesekunst.”
Margrit Ruetschi/Aarauer Zeitung (Schweiz) > Patricia Highsmith

”Nicht nur die skurrilen Erzählungen faszinierten das Publikum, sondern auch die unglaubliche Bühnenpräsenz, die Gestik und Mimik, die Nicole Haase einsetzte, um die Geschichten packend zu erzählen.”
Deborah Demuth/Obwaldner Wochenblatt (Schweiz) > Agatha Christie

”Haase gestaltete die Dialogrollen dieser Szenen mit packender Intensität. Es entstand der Eindruck, als wären tatsächlich zwei Gesprächspartner anwesend: eine schauspielerische Glanzleistung.”
Traudl Stocker/Heilbronner Stimme > Agatha Christie

”Haase schafft denn auch sofort eine höchst konzentrierte Atmosphäre. Wie selbstverständlich ist alles auf sie fokussiert. Sie zeigt, wie Geschichten gelesen werden können: sehr klar, dramatisierend, mit virtuoser Gestaltung der Tempi und viel selbstverständlicher Haltung.”
Ursula Richter/Rundschau > Patricia Highsmith

”Natürlich sind Geschichten wie diese klassische Unterhaltungslektüre.   Die szenische Lesung von Nicole Haase machte jedoch klar, dass aus diesen Serienstücken durchaus noch mehr herauszuholen ist, wenn eine entsprechende Interpretation hinzukommt.”
Rainer Kollmer/Rundschau > Agatha Christie

”Fraktur und Duktus des Textes von Christie weiß Nicole Haase gekonnt, mit einer adäquaten Mimik und Gestik, mit eleganten Bewegungen und einem geschickt modulierenden Timbre in der Stimme trefflich wider zu geben. ... eine rezitatorische Meisterleistung, die ... das zuhörende Publikum regelrecht mit zu reißen verstand.”
Robert Medernach/Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek (Luxemburg) > Agatha Christie

”Nicole Haase beherrscht dabei alle Register der Darstellungskunst, bewegt sich brillant zwischen Charakterfach und Boulevardtheater.”
Freies Wort > ”Beim Aufräumen”

”Nicole Haase liefert über eine Stunde aberwitziges Kabarett, überzeugt als Bourgeoise-Schnepfe und trifft haarscharf in ihrer Rollendarstellung jene widerlichen Typen, die man eben auf Parties trifft.”
Christiane Schiltz/gréngespoun (Luxemburg) > ”Beim Aufräumen”

”Grandios ist die schauspielerische Leistung von Nicole Haase, die mit einer streckenweise unterkühlten und doch sehr expressiven Mimik und Gestik, mit einer souveränen Eleganz und einer umwerfenden Bühnenpräsenz nicht nur die Gastgeberin, sondern auch die anderen Charaktere körperlich und mental filigran präzis, bis in die kleinste Bewegung und Geste hinein, darstellt.”
Robert Medernach/Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek (Luxemburg) > ”Beim Aufräumen”

”Nicole Haase konnte in zwei Stellen aus Coetzees bekanntestem Roman “Schande” (1999) Ihre Fähigkeit zu abwechslungsreichem Rollenspiel demonstrieren. Äußerst lebendig die Vielstimmigkeit bei der Anhörung des Professors vor dem Untersuchungsausschuss der Universität. Sehr schön auch, wie sie diese Steigerung bis zu absurder Komik nachzeichnete.”
Tomas Gärtner/Dresdner Neueste Nachrichten > J.-M. Coetzee

”Haase verstand es mit “Die Grube und das Pendel” durch Rhythmuswechsel in ihrer Stimme und Pau- sen, die manchmal kaum zu ertragen waren, die Spannung auf dem Höhepunkt zu halten– Gänsehaut inbegriffen. ... Das Publikum sass hingerissen, wie hypnotisiert da, und erst nach einer Weile erhob sich der lang anhaltende Applaus.”
Rosmarie Schmid/Der Zürcher Oberländer (Schweiz) > Edgar Allan Poe

”Nicole Haases Wandlungsfähigkeit ist enorm: vom naiven Mädchen zur enttäuschten, immer noch um ihr Lebensglück kämpfenden Ehefrau und schließlich zur gift- und gallespuckenden Furie.”
Die Rheinpfalz > ”Endspurt” (Ustinov) mit Charles Regnier

 

 

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